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Der erste Eindruck beim Personal Branding

Wie andere uns einschätzen: Der Erste Eindruck.

Auf unserer „Digitalen Reise“ komme ich heute auf einen sehr wichtigen Bereich für den Aufbau einer erfolgreichen Online Karriere zu sprechen. Das Personal Branding.

Das fängt beim Ersten Eindruck an

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Was nach einer Binsenweisheit klingt, stimmt schlicht, und ist gerade für Unternehmer und Führungskräfte oft von entscheidender Bedeutung. Schließlich beurteilen wir bereits in den ersten Sekunden, ob wir jemanden sympathisch finden, und wie er auf uns wirkt. Und das ist nicht selten schon der Fall, bevor überhaupt wir überhaupt ein erstes Wort miteinander gesprochen haben.

Das Urteil aus dem Bauch

Wir können bewusst nicht dagegen vorgehen , dass wir unsere Mitmenschen aus dem Bauch beurteilen. Und selbst der kühlste Analyst und der härteste Chef sind Menschen. Wir ticken nach einem genetischen Programm, das wir noch aus der grauen Vorzeit beibehalten haben. Und dieses Programm ist überlebenswichtig. Denn es machte uns die blitzschnelle Entscheidung möglich, einer möglichen Gefahr zu entkommen.

Wenn du dir also überlegst, wie du deinen Lebenslauf für die nächste Bewerbung aufbaust, wie du ein Jobinterview im Vorfeld planen kannst, oder wie du wirklich überzeugen kannst, dann könntest du die folgenden Gedanken mit einbeziehen und zudem deine Wahrnehmung als Experte steigern.

Wenn du von der ersten Sekunde an glänzen willst, dann kann du das mit der richtigen inneren Einstellung tun. Zudem empfehle ich dir das Know-how aus dem breiten Feld des Personal Branding, u.a. die Emotionaler Intelligenz, sowie ein paar Tricks und Kniffen aus der Verhaltenspsychologie.

Die zwei Schlüsseleigenschaften für den ersten Eindruck

Unser Gehirn braucht nur eine Zehntelsekunde, um ein Urteil über einen Unbekannten zu fällen. Dabei werden aus all den in uns vorhandenen Informationen vor allem zwei Schlüsseleigenschaften eingeschätzt.

  • 1. Sympathie und
  • 2. Vertrauenswürdigkeit.

Und für einen ersten Eindruck braucht es nur diese Zehntelsekunde. Und, wie aktuelle Studien aus der Neurobiologie zeigen, ist dieser meist auch richtig. Das heißt, der Erste Eindruck über die Person stimmt in der Regel mit den Eigenschaften überein, die der Mensch selbst von sich Preis gibt.

Spannend hierbei ist, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man diesen Menschen nur wenige Sekunden kennt, oder ein Gespräch über Stunden mit ihm geführt hat. Denn der erste Eindruck verändert sich meist nicht mehr wesentlich.

Was wir beim ersten Eindruck bewerten

Selbst, wenn jemand mehr Zeit für diese erste Einschätzung hat, ändert sich lediglich die Sicherheit, mit der er sein Urteil fällt, wie die US-Forscher Janine Willis und Alexander Todorov von der Princeton University zeigten. Willis und Todorov befragten für ihre Untersuchung mehr als einhundert Personen. Dafür legten sie ihnen Fotos von unterschiedlichen Gesichtern vor, die sie einschätzen sollten. Sie gaben den Teilnehmern hierfür jeweils 100, 500 Millisekunden, und eine volle Sekunde Zeit. Dann wurden jeweils die fünf folgenden Eigenschaften abgefragt, um die Menschen auf den Fotos zu beurteilen:

  • Attraktivität,
  • Sympathie,
  • Vertrauenswürdigkeit,
  • Kompetenz und
  • Aggressivität.
der erste Eindruck

Anschließend sollten die Studienteilnehmer sagen, wie viel Vertrauen sie in ihr eigenes Urteil hätten.

Das Ergebnis: Nach einer Zehntelsekunde war das Urteil gefällt. Und diese Einschätzung änderte sich auch bei längerem Ansehen der Bilder (eine halbe Sekunde, eine Sekunde) nicht maßgeblich.

Allerdings führte mehr Zeit auch zu einer unterschiedlicheren Einschätzung der Person. Und: Je länger der das Bild angesehen wurde, desto größer war das Vertrauen der Teilnehmer in ihr eigenes Urteil.

Die Entscheidung über die mögliche Vertrauenswürdigkeit des Menschen wurde übrigens am schnellsten getroffen.

Und noch schneller, wenn die Person attraktiv war.                        

Wo der erste Eindruck gefällt wird

Warum und wie unser Gehirn Blitz-Urteile fällt, ist für die Wissenschaftler immer noch nicht zur Gänze geklärt. Doch besonders bei der Entscheidung über die Vertrauenswürdigkeit einer Person gehen die Forscher davon aus, dass unser Angst-Zentrum im Gehirn involviert ist, also die Amygdala.

Die Amygdala ist ein Teil des Gehirns, der bereits vor Millionen von Jahren – und noch vor der Entwicklung des präfrontalen Cortex – wo rationale Entscheidungen gefällt werden – existiert hat.

Ebenfalls noch ungewiss ist, welche Aspekte des Gesichts uns zu Urteilen inspirieren. Es ist zwar bekannt, was ein Gesicht im Allgemeinen attraktiv erscheinen lässt. Zum Beispiel symmetrische Züge und Proportionen.

Doch es ist noch nicht ganz klar, was uns z.B. Kompetenz im Gesicht eines anderen erkennen lässt.

Der erste Eindruck und das Ratio

Professor Todorov schließt aber nicht aus, dass der erste schnelle Eindruck eventuell durch rationalere Überlegungen beeinflusst werden kann: „Wenn Zeit vergeht und man Personen besser kennenlernt, bekommt man ein runderes Konzept von Menschen“, so der Psychologe. „Doch für den Ersten Eindruck zählen erstmal nur Bruchteile von Sekunden.“


Wie schnell wir Websites beurteilen

Diese von den US-Psychologen ermittelte Rekordzeit des ersten Eindrucks übertrafen kanadische Forscher noch, und zwar bei der qualitativen Beurteilung von Websites. Online-Surfer bilden sich in gerade mal 50 Millisekunden eine Meinung, ob ihnen eine Website gefällt – oder nicht.

Und es heißt auch, dass der erste Eindruck bei vielen Besuchern der gleiche ist. Ist uns zum Beispiel die Person auf der Website auf Anhieb sympathisch, hat sie höchstwahrscheinlich die gleiche Wirkung auch auf andere.

Fragen, die für den ersten Eindruck verantwortlich sind

Unser Gehirn verarbeitet automatisch alle verfügbaren Informationen auch über unbekannte Personen. Und das – selbst ohne bewusste Anstrengung. Dabei werden manchmal normale Verarbeitungswege umgangen.

So wird die Amygdala im Falle von Unbekannten viel früher eingebunden als sonst. Sie ist für schnelle emotionale Urteile zuständig – und so kommt das intuitive Gefühl zustande, dass sich dann rational nicht unbedingt genau begründen lässt.

Wenn wir Fremden gegenüberstehen, spielt beim ersten Eindruck immer eine Frage die entscheidende Rolle: Ist mein gegenüber vertrauenswürdig und freundlich oder aggressiv und hinterhältig? Freund oder Feind? Das stellte 2012 ein italienisches Forscherteam um Tessa Marzi von der Universität Florence in einer Studie[2] fest.

Die italienische Forscherin und ihr Team kamen zu dem Schluss, dass dies überhaupt die Schlüsselfrage ist.

Sie vermuten das unser Gehirn mit einer Art speziellem „Toolkit“ für das Erfassen von Vertrauenswürdigkeit ausgestattet ist.


Die Relevanz des sozialen Status

Darüber hinaus nimmt unser Gehirn auch eine blitzschnelle Einschätzung des sozialen Status einer Person vor, und entscheidet dann, ob wir mit dieser Person weiter interagieren wollen, oder nicht.

Somit kommen Gedanken, wie: „Ist mir der oder die bislang Unbekannte überlegen, stark, dominant, kompetent usw.“ Beide Einschätzungen, die der Vertrauenswürdigkeit und die des sozialen Status, sind schließlich ausschlaggebend für die Entscheidung, ob und wie wir uns dem anderen nähern wollen, oder ob wir ihm lieber fernbleiben.

Den Charakter eines Fremden spüren

Noch nie waren wir von so vielen Gesichtern umgeben wie heute. Im Zeitalter der sozialen Medien ist unser Gehirn ständig gezwungen, sich erste Eindrücke auch von unbekannten Menschen zu machen.

„Zu verstehen, wie erste Eindrücke zu Gesichtern entstehen, ist also inzwischen ein Thema, das von immer größerer Bedeutung in diversen Bereichen unseres Lebens wird.

Bilder verstärken Gefühle

Durch den weit verbreiteten Einsatz von Bildern mit Gesichtern in sozialen Medien vor allem via Instagram oder Facebook und verstärkt auch auf LinkedIn, hat diese Tatsache eine zusätzliche Bedeutung bekommen. Der Forscher Tom Hartley und seine Kollegen von der University of York sagen: „Im Alltag sind wir uns nicht wirklich bewusst, wie Gesichter und Bilder uns beeinflussen, und wie wir mit Menschen umgehen. Egal ob im echten Leben oder online. Es fühlt sich einfach nur so an, als ob der Charakter einer Person etwas ist, das wir nur spüren können.“

Diese Ergebnisse zeigen, wie stark unsere Eindrücke von den visuellen Merkmalen des Gesichts beeinflusst werden können. Das ist ein ziemlicher Augenöffner, oder? Darüber hinaus solltest du dir bewusst darüber sein, welchen Einfluss z.B. der Framing Effekt in persönlichen Gesprächen und vor allem in geschäftlichen Verhandlungen hat, weil die Betrachtung von Dingen zwischen zwei Menschen sehr unterschiedlich sein kann.

Der erste Eindruck, Personal Branding und Persönlichkeitsentwicklung

Hierfür gehe ich geschichtlich ein Stück weit zurück. Schon aus der Sicht des antiken Philosophen Platon (*428 v. Chr.) (ein Schüler Sokrates), bestand der Sinn unseres Lebens darin, durch den Einsatz unserer Sinne an jenes Wissen zu gelangen, das wir vor unserer Geburt in uns tragen. Ein Kernthema war für Platon deshalb die Frage, wie dieses innere Wissen erreichbar ist. Platon sah das Gehirn als Sitz der Seele. Und die Seele hatte bei ihm einen Vorrang gegenüber dem Körper.


Aristoteles

Aristoteles (*384 v. Chr.) lokalisierte die Seele im Herzen und erklärte „das Gehirn für die Kühlung des Blutes“ verantwortlich. Der Unterschied zwischen Platons Seelenlehre und der aristotelischen Philosophie war, dass Aristoteles das Leib-Seele Problem bereits als komplexes ganzheitliches System aus Naturforschung und Wissenschaftstheorie betrachtete.


Viktor von Weizäcker

Sogar die grundlegende Idee des Viktor von Weizsäckerschen (*1886) Gestaltkreises, die Einheit von Wahrnehmung und Bewegung („Um Lebendes zu erforschen, muss man sich am Leben beteiligen.“), ist schon bei Aristoteles anzutreffen, ohne dass dieser als Urheber genannt wurde.


Das 20 Jahrhundert – Carl Gustav Jung

Der Psychologe 20. Jahrhunderts, Carl Gustav Jung (*1875), aktualisierte Platons Vision, in dem er sagte, dass Bewusstsein des Menschen wurde geschaffen, um seinen Abstieg von einer höheren Einheit zu erkennen, und deren „Befehle“ intelligent und verantwortungsbewusst umzusetzen. Dadurch erhält die Psyche insgesamt das optimale Maß an Leben und Entwicklung.


21. Jahrhundert – Ken Wilber

In unserer Zeit gab es viele Vordenker, u.a. der Amerikaner Ken Wilber, der von der Notwendigkeit gesprochen hat, „Körper, Geist und Seele in sich selbst, aber auch in Kultur und Natur zu kultivieren“.

Ken Wilbers „Integral Theorie“ begann bereits in den 1970er Jahren mit der Veröffentlichung von „The Spectrum of Consciousness“, wo er versucht östliche, religiöse Traditionen mit westlichen Theorien zusammenzubringen.


Das Vier-Quadranten Raster der Kompetenz von Wilber

Sein AQAL, ist das Grundgerüst der integralen Theorie. Es legt nahe, dass alle menschlichen Kompetenzen und Erfahrungen in einem Vier-Quadranten-Raster entlang der Achsen „Innen-Außen“ und „Individuum-Kollektiv“ platziert werden können.

Die innere, individuelle Perspektive (oberer linker Quadrant) umfasst die Freudsche Psychoanalyse, die die inneren Erfahrungen der Menschen interpretiert und sich auf „Ich“ konzentriert.

Die innere Pluralperspektive (unten links) umfasst Hans Georg Gadamers philosophische Hermeneutik, die versucht, das kollektive Bewusstsein einer Gesellschaft oder eine Vielzahl von Menschen zu interpretieren und sich auf „Wir“ konzentriert.

Die Exterior Einzelperspektive (oben rechts) umfasst u.a. Burrhus Frederic Skinner‘s Behaviorismus, als systematischer Ansatz zum Verständnis des Verhaltens von Menschen und anderen Tieren, als zu untersuchendes „Es“.

Die äußere Pluralperspektive (unten rechts) umfasst die marxistische Wirtschaftstheorie, die sich auf das Verhalten einer Gesellschaft (d.h einer Vielzahl von Menschen) als funktionale Einheiten von außen konzentriert, das „Sie“.


Personal Branding, Selbstfindung und Karriere

Alle oben genannten und bekannten Persönlichkeiten weisen auf eine zugrunde liegende Realität hin:

Unser Leben ist in der Tat eine erstaunliche Reise der Selbstfindung in Richtung Ganzheit.

Und persönliches Branding ist heute ein Teil dieses Puzzles. Einer manchmal titanischen Anstrengung der Persönlichkeitsentwicklung.


Personal Branding als „Therapie zur Persönlichkeitsentwicklung“

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass persönliches Branding, wenn es zu seinen endgültigen Konsequenzen geführt wird, zutiefst therapeutisch sein kann:

Dies ist der Fall, wenn dieser persönliche Branding Prozess von radikaler Ehrlichkeit geleitet wird. Von einer Offenheit für die eigene innere Stille ebenso, wie für die ohrenbetäubende laute Stimme von Außen. Und wenn wir es mit der unerschütterlichen Verpflichtung, jederzeit dem Besten in uns selbst treu zu bleiben, durchlaufen.

Als Personal Branding Architect können wir zu einem aktiven persönlichen Forschungsagenten unserer Persönlichkeit mit großer Emotionaler Intelligenz werden. Und die Entwicklung unserer Einzigartigkeit als Persönlichkeit kann damit beschleunigt werden. Personal Branding kann heute also ein Prozess sein, der schon für Jung das ultimative Ziel nicht nur der Psychologie, sondern der menschlichen Existenz als Ganzes darstellte.


Die praktischen Aspekte des Personal Branding

Bis zum heutigen Tage gibt es im Grunde noch keine einheitliche Definition von Personal Branding. Bei der großen Anzahl vor allem amerikanischer Bücher, unzähliger Zeitschriftenartikel, Blogs, Internetseiten, Magazine und anderer medialer Quellen weichen die Definitionen des Begriffs von Verfasser zu Verfasser stark voneinander ab.


Die Definition von Personal Branding

Zum ersten Mal kam der Begriff des Personal-Branding 1997 von dem Autor Tom Peters auf. In seinem Fast Company-Artikel verwendet er zwar den Begriff des Personal Branding, definiert ihn als solchen jedoch nicht. Er schreibt zu seiner Aussage: „Brand You = Who You Are“, dass es sich hier um eine pragmatische, kommerzielle Idee handelt, bei der es um individuelles Überleben, um Chancen, und um eine gute Selbstdefinition geht.

Personal Branding hat sich also hier vor allem mit bestimmten praktischen Aspekten befasst: Wie wir unsere Karriereziele definieren und erreichen oder unsere eigene Kommunikation samt Eigen-PR in der neuen digitalen Wirtschaft vorantreiben können, stehen im Vordergrund. Und es haben bereits unzählige Menschen von Personal Branding profitiert und tun es bis heute.


Personal Branding aus psychologischer Sicht

Doch wenn ich als Psychologin diesen Prozess des Personal Branding betrachte, lädt er uns über die pragmatischen Aspekte hinaus dazu ein, die Tiefen unseres Seins zu erkunden, um eine glaubwürdige, wertorientierte und zielorientierte Online- und Offline-Persönlichkeit zu erschaffen, die unsere eigene Einzigartigkeit als Mensch widerspiegelt.

Und diese Aufgabe ist nichts für schwache Nerven oder Konformisten: Nur jene mutigen Seelen, die bereit sind, einen langen und harten Blick in sich selbst zu werfen, die den Mut aufbringen, ihre Fähigkeiten und Talente zu stärken und sie bestmöglich zu nutzen, wird dies gelingen.

Und wenn du dich auf diesem Weg zu dir selbst nicht von deinem Ego ablenken lässt, wird es dir gelingen eine großartige persönliche Marke deiner Persönlichkeit zu entwickeln.


Wen betrifft Personal Branding

Persönliches Branding betrifft im Grunde jeden, der seinem Lebenswert zusätzliche Bedeutung verleihen will. Doch hier habe ich die wesentlichen Zielgruppen zusammengefasst, für die Personal Branding heute mehr als relevant ist.

Unternehmer und Selbstständige

Die Entwicklung einer Marke von Anfang an ist etwas, woran die meisten Selbstständigen nicht oft denken. Später im Geschäft steht dann irgendwann nur der krampfhafte Verkauf der Dienstleistungen im Vordergrund und der Preiskampf mit der Konkurrenz führt ins Bodenlose.

Im Jahr 2019 arbeiteten laut dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes rund 4,0 Millionen Menschen in Deutschland als Selbstständige. Diese Zahl wird weiter steigen, und ohne eine Möglichkeit, sich vom Rest der Masse abzuheben, können die Fähigkeiten und Kompetenzen von Unternehmern und Selbstständigen leicht unbemerkt bleiben. Durch gezielten Markenaufbau und mit strategischem Personal Branding machst du dich nicht nur sichtbar, sondern unverwechselbar.

Manager und Führungskräfte

Manager und Führungskräfte übersetzen die Strategien des Topmanagements in operative Führungsentscheidungen und konkretes Unternehmenshandeln. Vielleicht steckst du als Führungskraft auch in einer sogenannten „Sandwich-Position“ zwischen „the vision at the top and the pain at the bottom“, leidest unter einer wachsenden Arbeitsbelastung und steigenden Führungsverantwortung, und erntest dafür nur eine geringe Wertschätzung?

Gezielte Maßnahmen für dein persönliches Branding als wertzuschätzende Führungskraft u.v.a. in den Teildisziplinen Emotionale Intelligenz und Influencer Management, kann deinem Sprung auf der Karriereleiter hier rasch Abhilfe verschaffen.

Neugrüner und Startups

Im Jahr 2017 gab es in Deutschland laut IfM Bonn rund 3,47 Millionen kleine und mittlere Unternehmen. Deshalb musst du dir bewusst machen: Egal wie toll deine Idee ist, das Internet hat Milliarden von Nutzern und ist voll von tollen Ideen. Bedenke aber, deine Zielgruppe wird dich nur finden, wenn es wenigstens schon einige bekannte Marken als Grundlage deiner Idee gibt. Das liegt daran, dass Menschen selten selbst Innovativ sind. Deshalb (müssen) sie auf bestehendes Wissen und Erfahrungen zurückgreifen.

Wenn du etwas machst oder anbietest, was ohnehin schon viele machen, musst du einen Weg finden, dich zu differenzieren, um als einzigartige unternehmerische Marke wahrgenommen zu werden. Dich selbst und dein Unternehmen zu branden ist ein ideale Möglichkeit dafür. Es ist kein leichtes Unterfangen, aber es ist auch nicht so schwierig, wie du es vielleicht denkst.

Künstler

Wenn du als Künstler wirklich eine Marke darstellst, stichst du aus der Masse raus und das bringt dich am Ende auf die Bühne. Klar ist dein künstlerisches Talent wichtig, doch nur die Sichtbarkeit für deine Traumzielgruppe bringt dich auf die Bühne.

Deshalb macht es Sinn, dich selbst zu einer Marke mit Wiedererkennungswert zu branden. Überlege dir deshalb, ob du als Künstler wirklich groß werden, und die Aufmerksamkeit auf dich ziehen, und dann irgendwann in der Topliga mitspielen willst, oder ob du den Rest deines Lebens irgendwo in der dritten Liga, auf Privatveranstaltungen oder auf Kindergeburtstagen agieren willst?

Eine wunderbare Unterstützung, um dich selbst und dein Unternehmen als einzigartige, unverwechselbare, persönliche Marke aufzubauen, kann dir unser in der Digital Coach Academy entwickeltes Ausbildungsprogramm zum „Personal Branding Architect“ sein. Hier kannst du die Inhalte des Programms ansehen.

Ich wünsche dir alles Liebe und verbleibe bis zum nächsten Mal

Deine Doreen

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